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ohne Titel

Katharina Reich verarbeitet in erster Linie Gegenstände aus dem Alltag, die mit Erinnerungen und Emotionen bestückt oder belastet sind.
Durch materialbezogene Verbindungen fügen sich die fragmentierten Objekte zu neuen, ästhetischen Körpern zusammen. Bei der Betrachtung der kollidierten Einzelstücke wird zunächst Disharmonie erzeugt und paradoxerweise anschließend Harmonie.
Dieser "emotionale Speicher" konzentriert sich in seiner neuen Form und drückt somit einen Zustand aus, der einerseits empfunden, aber nicht benannt werden kann.
Das bildhauerische Konzentrat folgt keiner bestimmten Form, es ist intuitiv, variabel und wird in seinen Umgebungen immer neu definiert. Weiter entsteht ein Zeitpunkt, in dem einige Arbeiten einem natürlichen Kreislauf folgen müssen, der ,wie die Vergänglichkeit jedes Gefühls, teil des Lebens ist.