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Augenblicke

Ein kurzer Augenblick und trotzdem eine ganze Geschichte
Stellen Sie sich vor Sie säßen im Zug und sehen einen Jungen, schon fast ein Mann, den langen, schlaksigen Körper zusammen gefaltet auf dem engen Raum der Zweiersitze, die Mütze ins Gesicht gezogen und doch schläft er völlig entspannt... .In solchen Momenten verspüre ich das Bedürfnis sie nicht zu vergessen.Doch was ist daran so interessant?Wieso zieht es mich in seinen Bann?Ich denke, es ist der Mensch an sich.Er ist fremd und dennoch so vertraut. Denn waren wir nicht alle mal müde auf einer langen Zug- oder Busreise und haben es uns dann, so bequem es ging, zum Schlafen oder auch nur zum Dösen hingelegt?In solchen Momentaufnahmen des Alltags meine ich manchmal ganze Geschichten zu erfahren, die sich um diese Menschen ranken. Sie sind mit größter Wahrscheinlichkeit fiktiv und keineswegs der Wahrheit entsprechend, dennoch existieren sie in meiner Vorstellung.Ich bin bestrebt mit zeichnerischen Mitteln genau diese Situationen zu bewahren.Der eigene Körperausdruck mit dem sich jeder Mensch bewusst oder unbewusst seiner Umwelt mitteilt, im direkten Zusammenhang mit alltäglichen Handlungen und Situationen; das ist es, was mein Interesse weckt.